Nur Geduld... ab Herbst 2018 geht die Post ab!

Heimatviertel

Wuppertaler Schwebebahn

Wuppertaler Wahrzeichen: Die Schwebebahn

Was wäre Wuppertal nur ohne seine Schwebebahn? Das ungewöhnliche Verkehrsmittel ist für viele Locals, aber auch für Touristen eine besondere Attraktion und untrennbar mit der Identität der Stadt verbunden. 1901 zum ersten Mal eröffnet, hat die „alte Dame“ seither 1,5 Milliarden Menschen transportiert – zwar mit einigem Knattern und Rattern, aber immer sicher und zuverlässig. Deshalb darf dieses außergewöhnliche Wahrzeichen unserer Stadt auch hier auf unserem Blog nicht fehlen: Die ganze Geschichte der Wuppertaler Schwebebahn könnt ihr euch im Video der Wuppertaler Stadtwerke ansehen.

Zeitung wird von zwei Händen festgehalten

„Bist du auch ein Zwanziger?“ – Döppersberg Journal 03/17

In der Ausgabe 03/17 des Döppersberg Journal ist vor Kurzem ein neuer Artikel über den Standort Wuppertaler City entstanden – und da durften wir natürlich nicht fehlen! Unter dem Titel „Bist du auch ein Zwanziger?“ ist ein kurzer Bericht zum Postboutique Hotel Wuppertal entstanden, den wir hier noch einmal für euch veröffentlichen dürfen:

Zeitungsartikel Döppersberg Journal 03/17

Döppersberg Journal 03/17

Am Platz am Kolk entsteht ein Hotel im Art Déco Stil der 1920er Jahre

Zwischen 1920 und 1930 boomten Kunst und Kultur in Deutschland. Auch das elegant geschwungene Gebäude am Platz am Kolk, das heute im Erdgeschoss die Post beherbergt, wurde zu jener Zeit erbaut – um 1928. Im leerstehenden Teil des Komplexes ent- steht nun das Postboutique Hotel, ein Designhotel im Stil der „Goldenen Zwanziger“, gespickt mit modernen Elementen. „Wir haben drei Jahre lang den perfekten Ort gesucht, um unsere Idee von einem modernen und vor allem einzigartigen Hotel für Wuppertal wahrzumachen. Hier haben wir diesen Ort gefunden“, sagt Arnt Vesper, der gemeinsam mit seiner Partnerin Anke Hartmann Inhaber des neuen Postboutique Hotels ist. Die beiden betreiben bereits das Golfhotel Vesper in Sprockhövel und freuen sich über viel positiven Zuspruch für ihr Vorhaben am Platz am Kolk.

Zentral gelegen mit exponierter Lage direkt an der Morianstraße unweit vom neuen Bahnhof sowie einer guten Anbindung an die Autobahnen nach Köln und Düsseldorf: Es gibt viele Punkte, die für den Bau eines Hotels am Platz am Kolk sprechen. Zwei Faktoren bewogen das Hotelier-Ehepaar jedoch besonders, ihr Designhotel hier entstehen zu lassen – und die sind erst bei näherem Hinsehen erkennbar: „Das Viertel rund um den Platz am Kolk entwickelt sich spürbar, das haben auch wir mit Freude wahrgenommen“, sagt Anke Hartmann. „Die Gastronomieszene wächst stetig, kleinere Unternehmen siedeln sich an, das Rex Kino als kleines Programmkino befindet sich direkt nebenan. Auch wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dem ‚Kiez’ – so nenne ich das Viertel gerne, weil es fast schon ein bisschen an Berlin erinnert – weiter Aufwind zu verleihen.“ Die Aufwertung des Viertels ist also der eine Faktor. Der andere ist die einzigartige Bausubstanz, die Vesper und Hartmann im Inneren des Gebäudes vorgefunden haben: Drei außergewöhnliche Treppenaufgänge im Art Déco Stil mit farbigen und fein geschwungenen Geländern sind im Original erhalten. Sie stehen unter Denkmalschutz. Das Konzept sieht vor, die Zugänge zu den Treppenhäusern offen zu gestalten – eine Sehenswürdigkeit also, die sogar bei Stadtführern auf Interesse stößt: „Es ist geplant, das Hotel als eine von mehreren Anlaufstellen bei Wuppertaler Innenstadt-Rundgängen zu integrieren“, so Vesper.

Neben den Treppenhäusern besticht das Gebäude durch seine fein geschwungenen Außenwände, die immense Raumhöhe von gut drei Metern in den Zimmern und fünf Metern im Frühstücksbereich, sowie durch die bodentiefen Fenster, die viel Tageslicht ins Innere hinein lassen. So entstehen extravagante Zimmer ab einer Größe von 25 Quadratmetern, 73 an der Zahl mit insgesamt 146 Betten. Das neue Postboutique Hotel soll ein Ort für Touristen, Dienstreisende, aber auch für die Wuppertaler selbst werden. „Ein Feierabenddrink an der Bar ist genauso denkbar und gewünscht wie ein Business-Aufenthalt“, erklärt Hartmann. Was das Postboutique Hotel definitiv nicht sein will, ist ein reines Tagungshotel. Entsprechende Räumlichkeiten wird es nicht geben. Stattdessen ist der offene Eingangsbereich mit Sitzmöglichkeiten und Zugängen zum WLAN ausgestattet, ein Zwischengeschoss beherbergt den ebenfalls offen gestalteten Frühstücksraum. Der Eingangsbereich, der zum Platz am Kolk ausgerichtet ist, empfängt den Besucher mit großer Drehtür. Der zukünftige Hoteldirektor Jörg Marohn, der zuvor bereits als Front Office Leiter im Golf Hotel beschäftigt war, freut sich auf seine neue Aufgabe in Wuppertal: „Das Konzept hat mich von Anfang an überzeugt, es ist ganzheitlich und stimmig und ich mag die Idee, mit diesem Hotel etwas nie Dagewesenes für die Stadt zu schaffen. Weg vom Klotzbau, hin zum eleganten Designhotel.“ Die Eröffnung des Postboutique Hotels ist für Herbst 2018 geplant.

Zeitungsartikel Hotelbetten für Wuppertal

Was man über uns so liest…

In der Lokalzeitung ist erneut ein Artikel über unser Post Boutiquehotel Wuppertal aufgetaucht – was für eine Ehre! Damit ihr jetzt nicht selber noch einmal in voller Hektik nach der letzten Ausgabe kramen müsst, haben wir ihn natürlich für euch in voller Länge aufgeschrieben – gern geschehen! Hier der Zeitungsartikel:

500 neue Hotelbetten für Wuppertal

Vier Betriebe sollen in nächster Zeit öffnen. 70 % der Gäste sind laut Wirtschaftsförderung Geschäftskunden. Das B&B Hotel am Landgericht wächst in die Höhe, in der ehemaligen Post am Kolk wird kräftig saniert – dort soll im Frühsommer 2018 das Post Boutique Hotel eröffnen. Am Wall soll bald der Grundstein für das geplante Holiday in Express gelegt werden. Und auch im geplanten FOC am Döpperserg soll über den Geschäften ein Hotel entstehen. Wuppertal ist offensichtlich derzeit ein interessanter Standort für Hoteliers. Das bestätigt Rolf Volmerig, Chef der Wirtschaftsförderung. „Wir haben derzeit eine extrem dynamische Entwicklung.“ Das liege auch daran, dass es in der Vergangenheit zu wenig Betten gegeben habe: „Bei Messen in Düsseldorf war hier manchmal kein Zimmer mehr zu haben.“

Gäste aus China machen einen immer größeren Anteil aus

1361 Hotelbetten wurden laut Landesstatistik 2016 angeboten. Rund 500 werden durch die neuen Hotels dazu kommen, sagt Isabel Hausmann, stellvertretende Geschäftsführerin beim Branchenverband Dehoga und zuständig für die Region. Mehr dürften es aber auch nicht sein, betont sie. Die meisten Hotelgäste in Wuppertal seien Geschäftskunden – etwa 70 Prozent. Dazu gehören Besucher der Messen in Düsseldorf, aber auch Gäste der örtlichen Industrie-Unternehmen, betont Rolf Volmerig. Darunter machten Gäste aus China einen rasant anwachsenden Anteil aus: „2013 hatten wir 250 Übernachtungen von Chinesen, 2016 waren es 4000“, so Volmerig. Chinesen kämen wegen Engels auch immer öfter als Touristen. Doch ansonsten sei der Anteil der Touristen bei den Übernachtungsgästen noch gering. In diesem Marktsegment wollten die Wuppertaler Hoteliers künftig mehr werben, zum Beispiel durch Kombi-Angebote aus Übernachtung und Aktivitäten, sagt Isabel HausmannDazu könne auch der Einkauf im FOC gehören. Die Entwicklung am Döppersberg trage dazu bei, dass Investoren die Stadt interessant finden.

Das gilt zum Beispiel für Kai-Uwe Ludwig, Vorsitzender der Geschäftsführung von 6B47 Germany, das das Holiday Inn Express am Wall baut: „Das Bergische Land ist eine zunehmend starke Wirtschaftsregion. Zudem gewinnt Wuppertal und insbesondere unser Standort durch den neuen ICE-Bahnhof zusätzliche Attraktivität.“ Die Stadt habe „Aufholpotential“ bei Hotels. „Wir sind überzeugt, dass sich der Hotelstandort Wuppertal nachhaltig sehr positiv entwickeln wird.“

Auch Anke Hartmann, die mit ihrem Partner Arndt Vesper das Postgebäude am Kolk in ein Hotel verwandelt, macht sich keine Sorgen um Gäste: „Wir wissen, dass es einen bedarf gibt.“ Schon oft habe man in ihrem Golfhotel Vesper in Sprockhövel „händeringend“ nach Zimmern gefragt. Daher hätten sie schon lange nach einem Objekt in Wuppertal gesucht. Weil ihr Angebot ein sehr individuelles sei, sieht sie in den anderen Projekten keine Konkurrenz.

Mareike Cremer, Direktorin des Vienna House Easy auf dem Johannisberg, blickt gelassen auf die neunen Mitbewerber. Das Haus wurde gerade renoviert, aber das sei schon länger geplant gewesen: „Man muss immer aktiv sein“, betont sie. Rolf Volmerig sagt: „Ich glaube, der Kuchen ist groß genug.“ Ähnlich sieht das Christian Schollen, Inhaber des Cronenberger Unternehmens Schollen Hotelentwicklung, das Investoren zu Hotelbauten berät: „In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Übernachtungen durchschnittlich um dreieinhalb Prozent gewachsen.“ Die Auslastung der Betten habe 2006 bei 38 Prozent gelegen, heute liege sie bei 46,2 Prozent. Auf Zimmer umgerechnet bedeute das heute eine Auslastung von 65 Prozent. „Man kann das als soliden Markt betrachten“, sagt er.

Presseartikel Döppersberg Journal Post Boutiquehotel Wuppertal

Was die Presse sagt.

In der aktuellen Ausgabe des Döppersberg Journal wurde ein Artikel zum Umbau veröffentlicht, den wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Alle News, Updates und Lebenszeichen von uns findet ihr in Zukunft genau hier: Auf dem Blog. Also, viel Spaß beim Lesen!

„Ein Hotel für den Platz am Kolk“

„Die alte Post wird ein Hotel. Die Nutzung des Gebäudes soll zur Belebung des Platzes am Kolk beitragen und Impulse für neue Nutzungen bringen.

Der Umbau der Alten Post zum Hotel am Platz am Kolk ist im vollen Gange. Über drei Etagen des Gebäudes soll bis Mitte 2018 das Post Boutique Hotel entstehen, das durch seinen Mix aus modernem Design und Retro Flair zu einer Szene-Location mit Alleinstellungsmerkmal in der Innenstadt avancieren soll. Bereits im Oktober 2016 hatte das Hotelpaar Arndt Vesper und Anke Hartmann den Pachtvertrag für das Gebäude unterschrieben und seitdem mit viel Liebe zum Detail die Planungen in die Hand genommen. Das Hotel wird insgesamt 73 Zimmer besitzen und mit einem öffentlichen Restaurant und einer  Wohnzimmer-Lobby ausgestattet sein. Die historische Fassade des Gebäudes soll erhalten bleiben und auch die Innenausstattung will durch zahlreiche Vintage-Elemente an die Geschichte des Hauses erinnern. Für Arndt Vesper und Anke Hartmann ist Wuppertal kein unbekanntes Pflaster. Sie betreiben bereits im benachbarten Sprockhövel das Golf Hotel Vesper und eröffnen mit dem Post Boutique Hotel ihre erste Zweigstelle.

Mit dem Umbau des Post Boutique Hotels werden erste Impulse zur Belebung des Platzes am Kolk gesetzt. Die Diskussion um die Nutzung und Gestaltung des Platzes ist nicht neu, denn trotz seiner zentralen innerstädtischen Lage wird der Platz ausschließlich als Parkplatz benutzt. Bereits 2013, als die Hamburger ECE-Gruppe mit dem Umbau des Gebäudes zu einem Einzelhandelsstandort liebäugelte, wurden Konzepte zur Umgestaltung des Platzes vorgelegt.

Auch die Qualitätsoffensive Elberfeld hat sich im vergangenen Jahr mit dem Platz am Kolk auseinandergesetzt und seine wichtige, innerstädtische Bedeutung herausgearbeitet. Der Platz ist das zentrale Bindeglied zwischen dem Innenstadtzentrum mit Döppersberg und Neumarkt und dem Bereich der Hofaue im Osten. Entlang der Hofaue und dem Platz am Kolk ist in den letzten Jahren ein Zuwachs an Dienstleistern, Gewerbe und gastronomischem Angebot zu verzeichnen. Nicht zuletzt durch das kulturelle Angebot wie dem Rex Kino oder dem geplanten Tanzzentrum Pina Bausch wird der Platz künftig stärker frequentiert werden Die Umgestaltung des Platzes am Kolk zu einem Quartiersplatz mit Aufenthaltsqualität würde zur Belebung des gesamten Quartiers beitragen.

Im weitern Verfahren der Qualitätsoffensive Elberfeld werden zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern Ideen zur Nutzung und Gestaltung des Platzes am Kolk konkretisiert. Die Ergebnisse der Qualitätsoffensive werden in einem Handlungsleitfaden festgehalten, der als Grundlagen [sic] für die künftige städtische Planung dient.“

Quelle: Döppersberg Journal 01/2017

WZ

Unser Herz schlägt grün!

Grüner wird’s nicht? Doch! Wenn es nach uns geht, soll der Platz am Kolk endlich zu einer grünen Oase zwischen all dem Asphalt werden. Erste Initiativen dazu gibt es – und wir werden diese nach Kräften unterstützen, um das „Wuppertaler“ Wohnzimmer zu einem Ort mit Charme zu machen und unserem Heimatviertel neues Leben einzuhauchen.

Artikel WZ 26.01.2017

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